Neue Satzung an 10.09.2016

SATZUNG

Stand: 10.09.2016

§ 1 Name, Sitz, Eintragung

(1) Der Verein trägt den Namen

     Landesarbeitsgemeinschaft Jazz Rheinland-Pfalz e.V.

(2) Er hat den Sitz in Koblenz.

(3) Er soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Koblenz eingetragen werden.

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige  Zwecke im

      Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51ff) 

      in der jeweils gültigen Fassung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur

      a) das Wecken von Interesse für Jazzmusik

      b) die Pflege der traditionellen und aktuellen Musikkultur, besonders im Bereich

           Jazz

      c) die Förderung der Jazzmusik als Bildungsträger und kulturelle Förderung der

           Jazzmusik

      d) die Vernetzung der rheinland-pfälzischen Jazzszene

      e) Schaffen eines Forums und Ansprechpartners für Jazzmusik in Rheinland-Pfalz

      f) Organisation und Hilfe bei der  Durchführung von Jazzveranstaltungen, z. B.

          Konzerte, Workshops,  Begegnungen etc.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch

      a) Jugendarbeit: Förderung von jungen Menschen durch Workshops, Konzerte,

          Begegnungen und Ähnlichem,      

      b) Förderung der Musikszene 50+  durch Workshops, Konzerte und Gründung 

           und   Betreuung einer „LandesSeniorenBigBand“.

      c) Förderung von Jazzveranstaltungen im gemeinnützigen  Bereich

      d) Förderung junger professioneller Jazzmusiker

      e) stärkere Einbindung von Jazzmusik in Theorie und Praxis bei der Lehrer-

           ausbildung

(4) Der Verein unterstützt auch nationale und internationale gemeinnützige Zwecke

      im Rahmen seiner Möglichkeiten und nutzt die Völker verbindende Kraft der

      Musik, besonders im Bereich der Partnerschaften von Rheinland-Pfalz.

§ 3 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

      Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet

      werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen in ihrer Eigenschaft als Mitglieder 

      keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten.

(3) Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Auf-

      hebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind,

      oder unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat

      a) Mitglieder

           Diese unterstützen den Verein als „Jazzfreunde“ in seinen Aktivitäten, machen

           Vorschläge zur Weiterentwicklung des Vereins und der Jazzszene in

           Rheinland-Pfalz. Sie haben Stimmrecht auf der JHV.

      b) fördernde Mitglieder

           Diese zahlen einen freiwilligen von der Mitgliederversammlung festgelegten

           jährlichen Mindestbeitrag. Sie haben Stimmrecht bei der Mitgliederversammlung

      c) Vereine und Initiative

           Diese   unterstützen den Verein in ideeller und materieller Hinsicht.    Jeder

           Verein/Initiative ist mit einer Einzelstimme in der Mitgliederversammlung

           stimmberechtigt.

      d) Ehrenmitglieder

           Auf Vorschlag des Vorstandes oder der Mitgliederversammlung können

           Personen, die sich für den Verein besonders verdient gemacht haben, zu

           Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben kein Stimmrecht.

           Es können auch Ehrenvorsitzende ernannt werden.

(2) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die

      dessen Ziele unterstützt.

(3) Über den (schriftlichen) Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet der

       Vorstand.

(4) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

(5) Der Austritt eines Mitgliedes ist jederzeit ohne Kündigungsfrist durch schriftliche

      Erklärung möglich.

(6) Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen

      hat, kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.

      Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung

      bzw. Stellungnahme gegeben werden.

§ 5 Beiträge

Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der

Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und -fälligkeit ist eine

einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten

Vereinsmitglieder erforderlich.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

a) der Vorstand

b) die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus

      a) dem Vorsitzenden und einem Stellvertreter. Jeder von Ihnen ist alleine

           vertretungsberechtigt.

      b) Projekt- und/oder Ressortverantwortlichen, nach Wahl der

           Mitgliederversammlung. Diese haben für Ihr Projekt oder Ressort

           Vertretungsberechtigung in einem vom Vorstand abgestimmten Rahmen.

           Ebenso haben Sie Stimmrecht in der Vorstandsversammlung.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren

      gewählt. Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist möglich. Die jeweils

      amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur

      Jahreshauptversammlung im Amt.

(3) Dem Vorstand obliegt die Führung der laufenden Geschäfte des Vereins. Er übt

      seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. Der Vorstand kann für die Geschäfte in

      Teilbereichen oder im Gesamten einen Geschäftsführer bestellen. Dieser ist

      berechtigt, an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teilzunehmen.

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durch den Vorstand einzuberufen.

      Die Einberufung hat schriftlich und mindestens 14 Tage vor der Versammlung zu

      erfolgen. Die Einladung erfolgt per E-mail und über unsere Website.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das

      Vereinsinteresse erfordert oder wenn die Einberufung von 1/3 der Vereins-

      mitglieder schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt

      wird.

(3) Die Mitgliederversammlung als das oberste Beschluss fassende Vereinsorgan ist

      grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß

      dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden. Ihr sind 

      insbesondere die Jahresrechnung und der Jahresbericht des Vorstandes schriftlich

      vorzulegen. Sie bestellt zwei Rechnungsprüfer, um die Buchführung einschließ-

      lich Jahresabschluss zu prüfen und über das Ergebnis vor der Mitgliederver-

      sammlung zu berichten. Die Mitgliederversammlung entscheidet auch über

      Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

(4) Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung wird als beschlussfähig

      anerkannt, ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vereinsmitglieder.

      Jedes Mitglied hat eine Stimme.

(5) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei

      Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9 Satzungsänderung

(1) Für Satzungsänderungen ist eine einfache Mehrheit der erschienenen

      Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungänderungen kann in der

      Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen

      Tagesordungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung

      hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der

      vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden ist.

(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus

      formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen.

      Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich

      mitgeteilt werden.

§ 10 Beurkundung von Beschlüssen

Die in Vorstandssitzungen und in Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind

schriftlich niederzulegen und vom Vorstand zu unterzeichnen.

§ 11 Auflösung des Vereins und Vermögensbildung

(1) Für den Beschluss, den Verein aufzulösen, ist eine ¾-Mehrheit der in der

      Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich.

(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das

      Vermögen des Vereins an den Landesmusikrat Rheinland-Pfalz e.V., der es

      ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige/mildtätige/kirchliche Zwecke

      zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereins-

      vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

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